März 2016

Sortiert nach Monat

 

Die meisten Schüler in OWL sind evangelisch

Statistik der Woche: Konfessionsübergreifender Religionsunterricht liegt im Trend. Wegen der Flüchtlinge erwarten die Kreise eine steigende Nachfrage nach islamischem Religionsunterricht

¥ Katholisch, evangelisch, muslimisch oder konfessionslos – seit den 1940er Jahren werden in NRW Daten zur Religionszugehörigkeit der Schüler erhoben und für die Planung des Religionsunterrichts verwendet. Da die Nachfrage nach islamischem Unterricht kontinuierlich steigt, bereiten sich nun viele Schulen in OWL darauf vor, das entsprechende Angebot zu erweitern. Die Einschulung der Flüchtlingskinder spielt bei diesem Trend auch eine Rolle, so die Schulämter. Warum ist der Norden von OWL evangelisch und der Süden katholisch geprägt? Wo kann man islamische Religionslehre studieren? Und warum gibt es immer mehr Kinder ohne Religionsbekenntnis? Elena Gunkel hat das recherchiert.

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Zwei Abende im Zeichen der Kunst

Ratsgymnasium: Schüler erläuterten ihre Kunstwerke. In der Aula musizierten die jungen Tonkünstler.

Mitte (tch). Am Ratsgymnasium haben nun zwei Abende ganz im Zeichen der Kunst gestanden: Da waren zum einen die malerischen und zeichnerischen, figürlichen und fotografischen Arbeiten, die von Schülern des aktuellen Abiturjahrganges in den vergangenen zwei Jahren geschaffen worden sind. Diese Werke waren in einer dicht bestückten Ausstellung zu sehen, bei der die jungen bildenden Künstler den Besuchern einzelne Exponate erläuterten.

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Schüler spenden für Lebensmittelkorb

Scheck überreicht: Kinder haben gesammelt und sich jetzt auch über die Organisation informiert. Das Glück anderer macht Freude

Schildesche/Babenhausen. Die Klassensprecher der Sudbrackschule hatten jetzt einen besonderen Auftrag: Mit ihren Lehrerinnen Barbara Handt und Dörte Drescher sind sie zur Andreas Kirche nach Babenhausen gefahren. Dort waren sie mit Dieter Werner, einem der Organisatoren vom Dornberger Lebensmittelkorb, verabredet. Sie haben ihm einen großen Scheck überreicht. Die Kinder der Sudbrackschule hatten im Weihnachtsgottesdienst knapp 694 Euro gesammelt. Alle haben sich sehr gefreut. Nachdem Werner berichtet hat, dass es den Dornberger Lebensmittelkorb schon 14 Jahre gibt, hat er den Klassensprechern im Gemeindesaal gezeigt, wo die Lebensmittel wie zum Beispiel Brötchen, Wurst, Käse, Kaffee, Obst und Gemüse verkauft werden. Er sagte, dass ungefähr 50 freiwillige Helfer dafür sorgen, dass die Lebensmittel abgeholt, sortiert und ausgegeben werden.

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Europa in Bielefeld

International: Gastschüler an der Bodelschwingh-Schule leben und lernen einen Monat in der Stadt

Gadderbaum. „Es ist echt cool, mal eine andere Kultur kennen zu lernen“, sagt Mina, Neuntklässlerin an der Friedrich-von Bodelschwingh-Schule. Sie hatte gerade eine Schülerin aus Polen bei sich zu Gast. „Die Lehrer sind hier nicht so streng“, berichtet wiederum eine der Gastschülerinnen. Jedes Jahr kommen rund 20 Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren aus ganz Europa zusammen, um für einen Monat Deutschland kennen zu lernen und ihr Deutsch zu verbessern.

Sie gehen zusammen auf der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in eine Klasse. Dort haben sie Unterricht wie die anderen Schüler auch. Sie haben Deutsch, aber auch Politik, Englisch, Spanisch, Erdkunde, Physik, Biologie und noch einige andere Fächer. Sie machen auch ein „Mini-Praktikum“ in Bethel. Dort bekommen sie in den ersten Tagen eine kurze Einführung in das Betheljahr und dann für zwei Wochen ein „Schnupperpraktikum“ in der Diakonie in verschiedenen Bereichen wie Krankenhaus, Werkstatt, Altenbetreuung oder Jugendhilfe.

Gerade war wieder eine bunt gemischte Gruppe zu Gast. Schüler aus Italien, Ungarn, Frankreich, Polen, Tschechien, England und Russland. Sie waren viel zusammen unterwegs und haben Ausflüge, zum Beispiel zu Oetker, ins Theater, auf die Eisbahn oder auch eine Shoppingtour durch Bielefeld gemacht. Auch eine dreitägige Berlinfahrt stand auf dem Programm, die vorher im Unterricht vorbereitet wurde. Die Schüler lebten in Gastfamilien bei Schülern aus der Bodelschwingh-Schule.

Die Jugendlichen haben hier viel Spaß, in der Gruppe es gibt keine Probleme untereinander mit der Verständigung, und auch keine Vorurteile. Auf die Frage, ob sie so etwas noch einmal gerne machen würden und ob sie es weiterempfehlen könnten, bekamen wir eine einstimmige Zustimmung, „weil man viele Leute aus anderen Ländern kennenlernt“.

Allerdings würden sie gerne mehr Kontakt zu Deutschen haben. Am Ende des viel zu kurzen Monats gab es eine große Abschlussfete. Danach hieß es Abschied nehmen und mit Zug und Flugzeug ging?s zurück ins Heimatland.

 

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01 – Bielefeld West, Freitag 18. März 2016

Mit Trauer umgehen können

Thementage: Viertklässler berichten, was sie beim Projekt „Hospiz macht Schule“ gemacht und gelernt haben. Trotz schwerem Thema viel Freude gehabt

Gadderbaum. Die Klasse 4c der Martinschule machte jetzt eine Projektwoche zum Thema „Tod und Sterben“. Sieben Mitarbeiter aus dem Hospiz-Verein besuchten die Klasse eine Woche lang. In fünf Gruppen arbeiteten die Schüler jeden Tag miteinander.

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Schöner Ausflug mit ungewöhnlichem Zwischenfall

Von der Klasse 4b der Grundschule Ummeln

Ummeln/Sennestadt. Die Zeitung kommt geflogen, landet automatisch auf dem Frühstückstisch oder erscheint per Klick auf der Armbanduhr: Mit ihren Ideen zur Zukunft der Zeitung haben die Kinder der Klasse 4b der Grundschule Ummeln einen Besuch im NW-Druckhaus in Sennestadt gewonnen. Davon berichten sie selbst:

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Lehrer wollen Unterricht individualisieren

Fortbildung: Tabula Verein, Stadt Bielefeld und Land erproben mit Pädagogen Alternativen

Bielefeld. 75 Lehrkräfte von 25 Schulen haben sich seit eineinhalb Jahren in der „Werkstatt Individualisierung“ zum Thema Schulunterricht fortgebildet. Ihre Ergebnisse haben sie nun im Rathaus vorgestellt.

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Grippewelle trifft vor allem Kinder

Ansteckend: Kindergärten und Grundschulen kämpfen mit Erkältung, Grippe und Magen-Darm-Virus. Auch Krankenhäuser sprechen von einem massiven Anstieg der Patientenzahlen

Bielefeld. Die Grippe geht um – und das schon seit Wochen. Jetzt erwischt es Bielefeld aber besonders schlimm. Kürzlich traf es noch verstärkt junge Erwachsene. Nun sind vor allem Kindergärten betroffen. 16 von 19 Kindern fehlten zuletzt in einer Gruppe der Einrichtung Ravensberger Regenbogen – an einem Tag. „Nur drei von ihnen waren gesund“, sagt Erzieherin Jessica Roller. „Das hatten wir schon 20 Jahre nicht mehr.“ Die Symptome kamen plötzlich. Roller: „Morgens waren die Kinder noch fit und munter. Dann setzte Fieber ein.“

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Auf dem Bau fehlt der Nachwuchs

Personalmangel: Vertreter der Branche beklagen ein schlechtes Image. Dem bundesweiten Rückgang von Bewerbern setzen die Verbände auch eine Qualifizierung von Flüchtlingen entgegen

Bielefeld. Ob Bauingenieure oder Azubis im Handwerk – obwohl der Bau- und Sanierungsbedarf in OWL hoch ist, bleibt das Angebot an qualifiziertem Personal in der Bauwirtschaft überschaubar. Sowohl die Bauindustrie als auch handwerkliche Bildungseinrichtungen kämpfen um den Nachwuchs.

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Vier von zehn Hauptschulen geschlossen

Wiesbaden (AFP). Vier von zehn Hauptschulen in Deutschland sind binnen zehn Jahren geschlossen worden. Zwischen 2005 und 2015 hat sich die Zahl laut Statistischem Bundesamt um 42 Prozent von fast 5.200 auf 3.039 verringert. Auch wurden 23 Prozent der Realschulen, 19 Prozent der Schularten mit mehreren Bildungsgängen und jede zehnte Förderschule geschlossen. Die Zahl der Integrierten Gesamtschulen hat sich mehr als verdoppelt.

 

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01 – Bielefeld West, Freitag 18. März 2016