Anmeldeüberhang 2017/18: Weiterführende Schulen müssen Kinder ablehnen

Nicht alle Kinder kriegen ihre Wunsch-Schule | © Symbolbild: dpa

„Die Kapazität reicht nicht aus“, erklärt Schulamtsleiter Georg Müller

Bielefeld. Mehr als 2.300 Schüler gehen ab Sommer auf eine weiterführende Schule in Bielefeld – aber nicht alle werden auch einen Platz an der Schule bekommen, die sie sich ausgesucht haben. Denn allein an den Realschulen gibt es einen Anmeldeüberhang von 162. „Die Kapazität reicht nicht aus“, erklärt Schulamtsleiter Georg Müller auf Nachfrage der NW.

Spitzenreiter bei den Realschulen ist die Luisenschule mit 194 Anmeldungen, die, laut Müller, zahlreiche Ablehnungen aussprechen müssen wird. Gleiches gilt für die Realschule Heepen mit 138 Anmeldungen. Müller: „Insofern erweist sich die geplante Realschule am Schlehenweg offensichtlich als richtige Entscheidung und künftige Entlastung.“ Auch an der Theodor-Heuss-Schule (154 Anmeldungen), der Realschule Jöllenbeck (140) und der Gertrud-Bäumer-Schule (108) übersteigt die Anzahl der Anmeldungen das Angebot.

An den Gymnasien gibt es einen Anmeldeüberhang von 43. Auch hier werden die Plätze nicht ausreichen. Besonders viele Anmeldungen gab es am Helmholtzgymnasium (164). Auch das Gymnasium am Waldhof hat mit 115 Anmeldungen einen Überhang.

Während sich an der Gesamtschule Quelle 23 Schüler mehr angemeldet haben als angenommen werden können, bestehen an den drei anderen städtischen Gesamtschulen noch Aufnahmemöglichkeiten. Ob und an welchen Schulen weitere Klassen gebildet werden können, wird jetzt mit den Schulleitern diskutiert. Freie Plätze sollen nach der Entscheidung über mögliche Mehrklassen ab dem 20. März auf der Homepage der Stadt tagesaktuell veröffentlicht werden, erklärt Müller.

Copyright © Neue Westfälische 2017




Kommentare deaktiviert