Interkulturelles

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Schulministerin beim Finale der Jungforscher

„Jugend forscht“: Sylvia Löhrmann besucht vor der Preisverleihung in Paderborn die Stände der Teilnehmer und zeigt sich äußerst beeindruckt. Unter den Bundessiegern sind gleich drei Schüler aus Nordrhein-Westfalen

Paderborn. Die Entwicklung eines Hologramm-Projektors, die Berechnung der Masse von erdfernen Planeten oder ein Radio aus dem Backofen – das sind nur einige der Projekte, die beim Bundesfinale von „Jugend forscht“ in Paderborn ausgezeichnet wurden. Teilnehmer aus OWL gab es in diesem Jahr keine, dafür stammen aber drei Sieger aus NRW.

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„Schnippeldisko“ mit Flüchtlingen

Auf dem Kesselbrink: Bezirksschülervertretung veranstaltet gemeinsames Kochen

Bielefeld. Die einen schälen Spargel, andere waschen Champions oder entkernen Paprika oder zerhacken Zwiebeln oder würfeln Tomaten: Nach dem Wochenmarkt am Samstagnachmittag auf dem Kesselbrink machten sich rund 30 Hungrige daran, Essen zuzubereiten. Die AG „Geflüchtete“ der Bezirksschülervertretung hatte dazu eingeladen. Das Motto lautete: „Schnippeldisko“.

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Afrika im Fokus

Georg-Müller-Schule: Schulfest und Sponsorenlauf für Partnerschule in Äthiopien. Missionar informiert die Kinder über das Neueste aus der „Schule des Lichts“

Senne. Äthiopien – das ist für Bielefelder Kinder sehr weit weg. Doch die Georg-Müller-Schule pflegt seit 2009 eine ungewöhnliche Freundschaft – mit einer Schule in Monopole. Jetzt war der Missionar Silas Porten zu Gast in Senne, um den Kindern das Neueste aus der Schule in Äthiopien zu berichten. Beim Schulfest am Wochenende.

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Geflüchtete Kinder warten auf Plätze in Schulen

Engpass: 250 Kinder und Jugendliche stehen derzeit bis zu einem halben Jahr auf der Warteliste. Zehn weitere internationale Klassen geplant. Stadt will mehr sozialpädagogische Fachkräfte bereitstellen

Bielefeld (mkp). An Bielefelder Schulen gibt es Engpässe: 95 geflüchtete Kinder bis 16 Jahre und 155 ältere Jugendliche warten aktuell auf einen Schulplatz. Noch im Februar war die Liste der Jüngeren doppelt so lang. Das geht aus einer Informationsvorlage hervor, die vom Kommunalen Integrationszentrum (KI) erstellt wurde.

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Die meisten Schüler in OWL sind evangelisch

Statistik der Woche: Konfessionsübergreifender Religionsunterricht liegt im Trend. Wegen der Flüchtlinge erwarten die Kreise eine steigende Nachfrage nach islamischem Religionsunterricht

¥ Katholisch, evangelisch, muslimisch oder konfessionslos – seit den 1940er Jahren werden in NRW Daten zur Religionszugehörigkeit der Schüler erhoben und für die Planung des Religionsunterrichts verwendet. Da die Nachfrage nach islamischem Unterricht kontinuierlich steigt, bereiten sich nun viele Schulen in OWL darauf vor, das entsprechende Angebot zu erweitern. Die Einschulung der Flüchtlingskinder spielt bei diesem Trend auch eine Rolle, so die Schulämter. Warum ist der Norden von OWL evangelisch und der Süden katholisch geprägt? Wo kann man islamische Religionslehre studieren? Und warum gibt es immer mehr Kinder ohne Religionsbekenntnis? Elena Gunkel hat das recherchiert.

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Zwei Abende im Zeichen der Kunst

Ratsgymnasium: Schüler erläuterten ihre Kunstwerke. In der Aula musizierten die jungen Tonkünstler.

Mitte (tch). Am Ratsgymnasium haben nun zwei Abende ganz im Zeichen der Kunst gestanden: Da waren zum einen die malerischen und zeichnerischen, figürlichen und fotografischen Arbeiten, die von Schülern des aktuellen Abiturjahrganges in den vergangenen zwei Jahren geschaffen worden sind. Diese Werke waren in einer dicht bestückten Ausstellung zu sehen, bei der die jungen bildenden Künstler den Besuchern einzelne Exponate erläuterten.

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Europa in Bielefeld

International: Gastschüler an der Bodelschwingh-Schule leben und lernen einen Monat in der Stadt

Gadderbaum. „Es ist echt cool, mal eine andere Kultur kennen zu lernen“, sagt Mina, Neuntklässlerin an der Friedrich-von Bodelschwingh-Schule. Sie hatte gerade eine Schülerin aus Polen bei sich zu Gast. „Die Lehrer sind hier nicht so streng“, berichtet wiederum eine der Gastschülerinnen. Jedes Jahr kommen rund 20 Schüler im Alter von 14 bis 18 Jahren aus ganz Europa zusammen, um für einen Monat Deutschland kennen zu lernen und ihr Deutsch zu verbessern.

Sie gehen zusammen auf der Friedrich-von-Bodelschwingh-Schule in eine Klasse. Dort haben sie Unterricht wie die anderen Schüler auch. Sie haben Deutsch, aber auch Politik, Englisch, Spanisch, Erdkunde, Physik, Biologie und noch einige andere Fächer. Sie machen auch ein „Mini-Praktikum“ in Bethel. Dort bekommen sie in den ersten Tagen eine kurze Einführung in das Betheljahr und dann für zwei Wochen ein „Schnupperpraktikum“ in der Diakonie in verschiedenen Bereichen wie Krankenhaus, Werkstatt, Altenbetreuung oder Jugendhilfe.

Gerade war wieder eine bunt gemischte Gruppe zu Gast. Schüler aus Italien, Ungarn, Frankreich, Polen, Tschechien, England und Russland. Sie waren viel zusammen unterwegs und haben Ausflüge, zum Beispiel zu Oetker, ins Theater, auf die Eisbahn oder auch eine Shoppingtour durch Bielefeld gemacht. Auch eine dreitägige Berlinfahrt stand auf dem Programm, die vorher im Unterricht vorbereitet wurde. Die Schüler lebten in Gastfamilien bei Schülern aus der Bodelschwingh-Schule.

Die Jugendlichen haben hier viel Spaß, in der Gruppe es gibt keine Probleme untereinander mit der Verständigung, und auch keine Vorurteile. Auf die Frage, ob sie so etwas noch einmal gerne machen würden und ob sie es weiterempfehlen könnten, bekamen wir eine einstimmige Zustimmung, „weil man viele Leute aus anderen Ländern kennenlernt“.

Allerdings würden sie gerne mehr Kontakt zu Deutschen haben. Am Ende des viel zu kurzen Monats gab es eine große Abschlussfete. Danach hieß es Abschied nehmen und mit Zug und Flugzeug ging?s zurück ins Heimatland.

 

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01 – Bielefeld West, Freitag 18. März 2016

Junge Musiker überzeugen

Martin-Niemöller-Gesamtschule: Bläserensembles und Big-Bands spielen anspruchsvolle und ungewöhnliche Werke. Intensive Proben in Haus Neuland

Schildesche. Es war schon ein beeindruckender Anblick, der sich den rund 350 Besuchern am Dienstagabend im Forum der Martin-Niemöller-Gesamtschule geboten hat: An die 200 Kinder und Jugendliche, dicht gedrängt um die Bühne herum, die mit ihren Blasinstrumenten „Das Goldene Tor von Kiew“ spielten.

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Talente erreichen Spitzenplätze

Jugend musiziert: Beim Landeswettbewerb in Detmold zeigten Nachwuchsmusiker ihr Können. Bielefelder räumen ab

Bielefeld (IK). Bereits an den ersten beiden Tagen überzeugten Talente aus Bielefeld beim Landeswettbewerb „Jugend musiziert“ (Die NW berichtete). An den drei Folgetagen wurden noch 15 weitere von ihnen mit Preisen ausgezeichnet. Einige dürfen sich jetzt sogar auf den Bundeswettbewerb freuen.

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Helmholtz-Gymnasium spielt Theater im Finale

Theaterlabor: Wettbewerb von „OWL zeigt Herz“ mit Schauspieler Ingo Naujoks

Mitte. Die Jacke von Frau Grusel-Martenvormfelde ist verschwunden, in der Klasse läuft es auch alles andere als rund – Schüler Majo ist verzweifelt. Wie er die Ausgrenzung überwindet und was Lustiges passiert, wenn sich eine ganze Klasse gegen ihre schreckliche Lehrerin erhebt, zeigt der Final-Beitrag des Helmholtz-Gymnasiums zum Wettbewerb „Du gehörst zu uns!“ im Theaterlabor. Weiterlesen…