Zeit und Raum

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Träger bangen um ihre Kitas

Betreuung: In NRW klagen Betreiber über die strukturelle Unterfinanzierung durch das Kinderbildungsgesetz. In OWL warnen Experten vor einem Träger-Sterben und fordern ein neues Finanzierungssystem

Bielefeld/Düsseldorf. Landesweit geben immer mehr kirchliche und freie Träger ihre Kitas auf, weil sie die Einrichtungen nicht mehr finanzieren können. Auch in OWL leiden die Träger unter der strukturellen Unterfinanzierung durch das Kinderbildungsgesetz NRW. Vier Träger aus Bielefeld warnen deshalb vor einem dramatischen Verlust an Qualität, Vielfalt und Flexibilität in der Kitalandschaft.

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Einladung zum Grundschultreff und zur Mitgliederversammlung: “Offene Ganztagsschulen – Weitergedacht”

Hiermit laden wir Sie herzlich zum Grundschultreff und zur Mitgliederversammlung ein

Offene Ganztagsschulen – Weitergedacht

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Ganztag im Gemeindesaal

Grundschule Babenhausen: Um die Platznot zu lindern, sollen Schüler in den Räumen der Kirche nebenan ihr Mittagessen einnehmen. 25 Kinder haben keinen Platz bekommen

Babenhausen. In die Offenen Ganztagsschulen (OGS) wurde in den vergangenen Jahren nicht investiert. Das Geld ging in den Ausbau der Kitaplätze für Kinder unter drei Jahren. Die Auswirkungen sind in vielen OGS zu spüren, unter anderem in der an der Babenhauser Grundschule. Dort herrscht große Enge. 100 Plätze hat die OGS, 125 Eltern haben ihr Kind angemeldet. Um die Not zu mildern, verhandelt die Stadt jetzt mit der benachbarten Kirchengemeinde. Deren Räume sollen als provisorische Erweiterung der OGS dienen. Das teilte Schulamtsleiter Georg Müller während der Bezirksvertretung Dornberg mit. „Der Gemeindesaal könnte als Mensa genutzt werden“, sagte Müller. Die Verhandlungen mit der Andreasgemeinde sind aber noch nicht abgeschlossen. Bei der Schule und den Eltern stoßen die Pläne auf Zustimmung. Zahlreiche Eltern hatten während der Sitzung auf die Notsituation der Babenhauser OGS aufmerksam gemacht. Sie berichten von drei Essensschichten zu Mittag; der Ablauf sei nur mit „außerordentlichem Zeitdruck und Stress für die Kinder und Mitarbeiter“ zu bewältigen. Die Eltern fordern deswegen einen möglichst schnellen Ausbau der OGS – zumal für die kommenden Jahre weiter steigende Anmeldezahlen zu erwarten seien. In der Nähe der Grundschule werden derzeit zwei größere Baugebiete erschlossen.

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Busbegleiter für Heepen

Zivilcourage: Weitere 18 Schüler haben ein zweitägiges Deeskalations- und Kommunikationstraining besucht und in Rollenspielen geübt

Heepen. Gerangel an der Haltestelle und im Bus ist unter Schülern häufig Alltag. Um dem vorzubeugen, haben Gymnasium und Realschule Heepen ein Gemeinschaftsprojekt mit dem ostwestfälischen Verein „Uptoyou“ gestartet. Dabei bereiten sie Schüler gezielt auf solche Situationen vor. Sie lernen sich einzumischen und damit Konflikte zu deeskalieren.

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Neuer Ausstieg für Martinschüler

Elternhaltestelle am Marktkauf: An der Artur-Ladebeck-Straße darf die Schule einen Bereich nutzen, an dem autofahrende Eltern ihre Kinder aussteigen lassen können

Gadderbaum. Der rote Teppich ist ausgerollt, goldene Pfosten rahmen ihn ein, der Schulleiter trägt eine Livree und die Polizei ist auch da, um die Kinder zur Schule zu bringen. Ein bisschen Hollywood für ein ernstes Thema: Die Martinschule hat am Marktkauf eine Elternhaltestelle eingerichtet – damit Eltern nicht mehr mit dem Auto bis ans Schultor fahren, um ihre Kinder pünktlich zum Unterricht zu bringen.

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Schule macht leichte Fortschritte

Tagesthema: Eine erste PISA-Teilstudie zeigt, dass der Anteil der leistungsschwachen Schüler sinkt

Berlin (AFP). In Deutschland sind trotz Fortschritten weitere Anstrengungen notwendig, um den Anteil sehr leistungsschwacher Schüler zu verringern. Zu diesem Schluss kommt die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in einer Sonderauswertung zur PISA-Schulstudie. Die Experten loben aber, dass innerhalb von knapp zehn Jahren der Anteil sehr leistungsschwacher Jugendlicher zurückging.

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Elternhaltestellen ungünstig

Brackwede (SL). Elternhaltestellen in gewissen Abständen zur Schule sollen den Kindern einerseits ein bisschen frische Luft und Bewegung verschaffen, anderseits dazu führen, dass sich die Elterntaxis nicht vor den Schulen knubbeln und zum Sicherheitsproblem werden. Für die Frölenbergschule war seitens der Verwaltung angedacht, Elternhaltestellen an der Hauptstraße auf beiden Seiten in Höhe der Fußgängerampel zwischen Germanen- und Westfalenstraße einzurichten.

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Baustelle verlängert Schulweg

Quelle: Durch den Umweg ist die Strecke statt zweieinhalb nun rund sieben Kilometer lang. Die Sperrung ist bis Ende April verlängert worden

Brackwede (SL). Eltern von Queller Grundschülern, die im Bereich Zinnstraße wohnen, müssen seit Wochen lange Umwege in Kauf nehmen. Grund sich die Bauarbeiten an der A 33. Dadurch wird der Schulweg rund sieben Kilometer länger. Ein Busticket gibt es jedoch nicht, da der ursprüngliche Schulweg über die Zinnstraße nur 2,5 Kilometer lang ist.

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Neue Neonazi-Aktivitäten in Bielefeld

Rechtsextremismus: Sascha Krolzig (28) versucht, mit Flugblättern und Schulhof-CDs Mitstreiter für seine Partei zu gewinnen. Experten raten zu Aufklärung und Enttarnung seiner Strategie

Bielefeld. Die vielstimmige Kritik an der Asylpolitik in Deutschland spült derzeit auch zahlreiche Neonazis und Rechtsextreme an die Oberfläche. Auch in Bielefeld, wo Rechtsextreme lange Zeit keine Rolle gespielt haben. Sascha Krolzig, seit über zehn Jahren in der Neonazi-Szene aktiv, ist bereits 2010 für sein Jurastudium nach Bielefeld gezogen. Jetzt plötzlich versucht er, Mitstreiter für seine Partei „Die Rechte“ zu finden. Zuletzt verteilte er in der Nähe des Helmholtzgymnasiums an Jugendliche Schulhof-CDs. Weiterlesen…

Förderschule auf dem Weg zur Inklusion

Einweihung: Die Ernst-Hansen-Schule stellt sich und ihr Förderkonzept offiziell vor.

Künstler des bei Bauarbeiten gefundenen Mosaiks als Namensgeber

Oldentrup (vivi). Seit einem Jahr ist sie im Betrieb, seit Sommer die letzten Bauarbeiten abgeschlossen: Jetzt hat sich die Ernst-Hansen-Schule am Krähenwinkel bei der offiziellen Einweihung vorgestellt.

„Wir sind eine Schule auf dem Weg zur Inklusion“, sagt Leiter Johannes Böttcher: „Es geht darum, sich von einer Zuweisungsschule zu einer Angebotsschule zu verändern“. Etwa 100 Gäste kamen zur Einweihung. Birgit Lütje-Klose, Professorin an der Universität, referierte zum Thema „Die Rolle der Förderschulen in einer inklusiven Schullandschaft“. „Die Schüler einer Förderschule entwickeln sich auf gleich mehreren Ebenen: Institutionell, interaktionell, und individuell“, erklärte sie. Weiterlesen…