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Pablo Pineda unterstützt Kölner Inklusionskongress

8. September 2017 @ 8:00 - 10. September 2017 @ 17:00

Pablo Pineda unterstützt Kölner Inklusionskongress

Kongress EINE SCHULE FÜR ALLE. INKLUSION SCHAFFEN WIR! gewinnt als Schirmherrn Europas ersten Lehrer, der selbst mit der Trisomie 21 lebt

Anmeldung hat begonnen

„Das größte Manko der Gesellschaft ist, das Anderssein nicht verstehen zu können.“ Es sind Sätze wie dieser, mit denen der spanische Lehrer Pablo Pineda regelmäßig Menschen aus dem Gleichgewicht bringt. Können Menschen mit Trisomie 21 so intelligent sein? Sie können.

Pineda wurde als jüngster von drei Brüdern geboren und besuchte von Beginn an wie sie die ganz normale Schule. Er fand einen Lehrer, der sein Potenzial erkannte. So kam es, dass Pineda letztlich die Schule mit Hochschulreife abschloss und danach ein Lehramtsstudium absolvierte. Anschließend studierte er Psychologie und arbeitete als Lehrer an einer Schule in Córdoba. Seit 2010 hält Pineda weltweit Vorträge für die Fundacion Adecco, die sich für die Inklusion einsetzt. Weltweit bekannt wurde Pineda durch den Film „Me too – Wer will schon normal sein?“ (Yó, también), in dem Pineda in der Rolle des Daniel seine frei erzählte Lebensgeschichte im Kampf um Normalität erzählt. Für seine schauspielerische Leistung wurde er beim Filmfestival von San Sebastian 2009 als bester Schauspieler ausgezeichnet.

„Wir sind völlig begeistert ihn als Schirmherrn für unseren Kongress gewonnen zu haben“, sagt Laura Duarte vom mittendrin e.V., die wochenlang durch Spanien telefonierte um Pineda zu erreichen. „Er ist der Beste um zu verdeutlichen, dass es für demokratische Gesellschaften selbstverständlich sein sollte, dass Menschen mit Behinderung von Kindheit an dazu gehören.“

Pablo Pineda lässt ausrichten, dass er sich jetzt schon auf die Reise nach Köln freut: „Ich habe große Lust am Kongress teilzunehmen und den mittendrin e.V. in seinem Engagement für wirkliche Inklusion in Deutschland zu unterstützen.“

Die Anmeldung für den Kongress „Eine Schule für Alle. Inklusion schaffen wir!“ hat begonnen. Bis zum 30. Mai sind die Tickets zum ermäßigten Frühbucherpreis erhältlich.

Den Kongress veranstaltet der Elternverein mittendrin e.V. vom 8. – 10. September 2017 in den Räumen der Universität zu Köln. Drei Tage lang werden sich rund 500 Teilnehmer in rund 80 Veranstaltungen informieren können, wie Inklusion in Schule und Unterricht gelingt.

Weitere Schwerpunktthemen der Tagung sind

* Inklusion im Jugendfreizeitbereich

* Übergang Schule/Beruf

* Governance

Der Sonntag wird als öffentlicher Tag auch Veranstaltungen für externe Besucher bieten.

Eine Programmvorschau und – ab Dienstag – die Online-Anmeldung finden Sie unter folgendem Link:

http://www.mittendrin-koeln.de/projekte/kongress/

Nach 2007 und 2010 bietet der mittendrin e.V. damit zum dritten Mal eine Plattform, auf der Lehrer*innen, Schüler*innen, Wissenschaft, Verwaltung und Eltern über Inklusion diskutieren, von guten Beispielen lernen, Erfahrungen teilen und damit letztlich Inklusion voranbringen können. Auch dieses Mal rechnet der Verein bundesweit mit großem Interesse. Die vorangegangenen Kongresse waren jeweils bereits nach wenigen Wochen ausgebucht.

Als Kooperationspartner konnten seitens der Universität für Köln gewonnen werden: das Zentrum für Lehrer*innenbildung ZfL und der Lehrstuhl Pädagogik und Didaktik bei Menschen mit geistiger Behinderung.

Details

Beginn:
8. September 2017 @ 8:00
Ende:
10. September 2017 @ 17:00